Jürgen Greiner Autor

eBay-Kleinanzeigen, Quoka, Facebook und andere Marktplätze

Vorab folgende Bemerkung: Die Inhalte meiner Ausführungen beziehen sich in gleichem Maße auf Frauen und Männer. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird jedoch die männliche Form für alle Personenbezeichnungen (der Betrüger, der Verkäufer, etc.) gewählt. Die weibliche Form (die Betrügerin, die Verkäuferin) wird dabei stets mitgedacht. Ich bitte diesbezüglich um Verständnis.

Virtuelle Marktplätze, also Internet-Plattformen, wo man wohl auch alles kaufen oder verkaufen kann, wenn man etwas Geduld hat, gibt es außer dem im letzten Beitrag erwähnten Marktplatz ‚eBay’ zahlreiche im Internet. Auch eBay selbst ist vor einigen Jahren dazu übergegangen, neben seiner klassischen Form die Möglichkeit anzubieten, über ‚eBay-Kleinanzeigen’ schnell und unkompliziert Angebote ins Web stellen zu können.

Der Vorteil für den Verkäufer liegt auf der Hand: Schnell und ohne bürokratische Hürden kann ein Angebot eingestellt und auch wieder gelöscht werden. Außerdem kostet es nichts, hier Angebote ins Netz zu stellen. Das erhöht das Gesamtangebot deshalb, weil sich nun auch mancher Verkäufer sich traut, hier etwas anzubieten, weil es schnell und unkompliziert geht. So bietet sogar Facebook, was hauptsächlich als Social Media bekannt ist, ebenfalls solch einen virtuellen Marktplatz an.

Für den potentiellen Käufer gibt es auch einen Vorteil, nämlich den, dass er sich bei den meisten dieser Marktplätze nicht vorher registrieren muss. Aber damit hören die Vorteile auch bereits schon wieder auf, denn wer sich dort umsieht, sollte im Hinterkopf haben, dass die Identität der Person, die das Angebot eingestellt hat, nicht geprüft worden ist. Zwar wird dem Verkäufer oftmals die Möglichkeit eingeräumt, entsprechende Angaben zu machen, wo (also an welchem Ort) der Artikel zu haben ist, aber auch diese Angabe kann man willkürlich machen.
1 234567Übersicht Beiträge
----
Jessica und die Odenwaldbande
Zurück zur Startseite